Songtexte

Ich war gestern auf einem Songwriting-Workschop. Tolle Veranstaltung. Dieser Text ist das Resultat:

Ich kann nicht schlafen weil du tanzt

Ich kann nicht schlafen weil du tanzt
Mein Bett ist keine Zuflucht mehr
Ich wälze mich hin und her
Ich kann nicht schlafen weil du tanzt

In meinem Kopf der Beat fatal
Ich sehe dich tanzen, ganz allein, im Club
und sitz’ und sitze nur dabei
Ich kann nicht schlafen weil du tanzt

Ich kann nicht schlafen weil du tanzt
Ich find die Ruhe nicht zur Nacht
Mir geh’n die Träume aus, ich wart’
Ich kann nicht schlafen weil du tanzt

Ich winde mich im Laken
Schwarz ist die Nacht im Raum
Ich sehe dich vor mir, denk’ und denke
Ich glaub’ ich schlafe heut nicht mehr

Hosea 11 – Das Wort zum Sonntag

Heute benannte ein Pastor meiner Gemeinde in seiner Predigt eine Bibelstelle: Hosea 11. Die Predigt drehte sich dabei um Jesus, der einen Aussätzigen heilt. Am Ende dann der Hinweis auf das Buch Hosea, Kapitel 11. Verblüffend. Denn genau an diesem Punkt stehe ich in meinem Anliegen die Heilige Schrift von Anfang bis Ende zu lesen. Gestern morgen, ich lese gerne morgens in der Heiligen Schrift, weil dann die Aufnahmefähigkeit am Besten ist, habe ich genau diese Stelle des Alten Testamentes gelesen! Ich hatte ein paar Kapitel gelesen. Doch genau bei Hosea 11 hatte ich eingehalten und meine Bibel beiseite gelegt. Nun, also die selbe Stelle heute im Gottesdienst. Unser Pastor betonte, dass in diesen Zeilen von Gott die Rede ist, der in „Reue entbrannt“ sei. Das Ganze für mich das Wirken Gottes! Meine „Gute Nachricht“-Bibel hat 927 Seiten. Bei nahezu 1000 Seiten und noch mehr Kapiteln war die Wahrscheinlichkeit sehr gering, dass die Stellen übereinstimmen. Ich lese seit Monaten und jetzt: Genau die selbe Stelle! Jemand ohne Glauben wird sagen „Zufall“. Ich nehme es als einen Hinweis von Gott, mich mit dieser Bibelstelle zu befassen! Das tue ich. Sonntag ist ja ehedem der Tag des Herrn.
Hier Hosea 11 in der „Guten Nachricht“-Übersetzung:

1 Der Herr sagt: »Als Israel noch jung war, gewann ich es lieb. Aus Ägypten rief ich es als meinen Sohn.
2 Immer wieder rief ich die Leute von Israel durch meine Propheten, aber sie liefen von mir weg. Sie schlachteten Tiere für den Baal und verbrannten Opfer vor seinen Bildern.
3 Dabei war doch ich es, der Efraïm die ersten Schritte gelehrt und es auf den Armen getragen hatte. Aber sie erkannten nicht, dass ich mich so um sie kümmerte.
4 Ich war zu ihnen wie jemand, der sein Rind schonend am Strick zieht und es leitet; mit Seilen der Liebe leitete ich sie. Ja, ich war zu ihnen wie die Landleute, die ihrem Rind das Joch anheben, damit es leichter fressen kann, die sich sogar bücken, um ihm sein Futter hinzuhalten.
5 Deshalb hatten sie es nicht nötig, wieder nach Ägypten zurückzukehren; aber zur Strafe für ihren Undank werden nun die Assyrer über sie herrschen.
6 In ihren Städten wird das Schwert wüten und alle Schwätzer vernichten, die eigensinnige Pläne schmieden.
7 Mein Volk kehrt nicht um und hält an seiner Auflehnung gegen mich fest. Sie rufen zum Baal, aber der kann ihnen nie und nimmer helfen!
8 Doch wie könnte ich dich aufgeben, Efraïm, wie dich im Stich lassen? Ich kann dich doch nicht vernichten, Israel, wie die Städte Adma und Zebojim! Mein Entschluss hat sich mir umgedreht, mit aller Macht ist die Reue in mir entbrannt.
9 Ich kann meinem glühenden Zorn nicht freien Lauf lassen, ich kann Efraïm nicht noch einmal preisgeben! Denn ich bin Gott und nicht ein Mensch; ich, der heilige Gott, komme, um dir zu helfen, und nicht, um dich zu vernichten.
10 Die Verbannten werden hinter mir herziehen. Wenn ich brülle wie ein Löwe, kommen sie zitternd über das Meer im Westen.3
11 Willig, mir zu gehorchen, kommen sie aus Ägypten und aus Assyrien, so wie eine Taube herbeigeflogen kommt. Ich bringe sie wieder in ihre Heimat. Das sage ich, der Herr.«

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Innenansicht einer mennonitischen Freikirche – Historie

David würde in eine Gemeinde der Evangelischen Täuferbewegung eintreten. Dieser Bund, die Täufergemeinden hatten ihre Wurzeln in der Reformationszeit im 16. Jahrhundert in der Schweiz. Noch heute bestehen die meisten Gemeinden dort. Auch wenn sich diese Freikirche weltweit ausgebreitet hat. Schnell schon waren die Neutäufer oder auch Altmennoniten genannten Verfolgung ausgesetzt. Im Zuge der Reformation hatten sie ein neues Verständnis vom Wesen des Christentums. Christi Nachfolge. Sie kritisierten die Allianz von Kirche und Obrigkeit und waren auf Grund ihres Schriftverständnisses, ihrer Auffassung des Evangeliums und ihrer Ethik der Wehrlosigkeit Repressionen ausgesetzt. Trotzdem breitete sich die Bewegung vorerst rasch quer durch Europa aus. Die Gläubigen wurden und werden auch heute noch als „Mennoniten“ bezeichnet. Weiterlesen

Mit Leib und Seele

An diesem Text arbeite ich seit ein paar Monaten. Autobiografisch und authentisch. Ich habe aufgearbeitet was mir die letzte Zeit geschehen ist:

Die vergangenen Wochen waren Johannes eine Last gewesen. Er hatte einige Tage auf dem Sofa liegend verbringen müssen. Nur nach und nach hatte er sich wieder aufgerappelt. Nur nach und nach nahm er wieder Termine wahr. Allmählich, zögerlich, kämpfte er sich zurück ins Leben. Eine Entzündung im Arm und die zu heilende Wunde nach der OP hatten ihn zurückgeworfen. Auch wenn er schon kurz nach dem Krankenhaus den Jüngerschaftskurs besucht hatte, war er eine Weile nicht mehr selbst Auto gefahren. Noch vom orangenen Jod der Krankenhausbehandlung unter der Trainingshose verschmiert, war er zum Treffen gekommen. Abends dann, als er schlafen ging, stellte er fest, dass sich Wundwasser gebildet hatte. Die genähte Wunde fühlte sich noch immer nicht sehr gut an. Die Naht war blutverschmiert. Vielleicht hätte er das Treffen besser ausfallen lassen. Er hatte sich auch nicht wohl gefühlt. Nun, er hatte sich dafür entschieden. Lädiert und mental nicht auf der Höhe. Weiterlesen

christliche Literatur – Der brennende Mensch

Eine weitere Textprobe eines in die Jahre gekommene Textes. Nach wie vor aktuell.

Arbeitstitel: „Der brennende Mensch“

Genre: Spirituelles Road-Novel, moderne Erbauungsliteratur, Gospel-Literatur

“Wenn Du durchs Feuer gehst, wirst Du nicht versengt, keine Flamme wird Dich verbrennen.“
Jesaya 43, 1-2

…Er ging gegen Abend zurück auf den Hof. David zog sich in eine Scheune zurück und nahm das Schweißgerät. Jakob hatte einige Eisenrohre neben der Scheune gestapelt. David hatte sein Einverständnis, die Rohre zu verwenden. Er suchte sich zwei angerostete aus, setzte die Schweißerbrille auf und entzündete den Brenner. Die Flamme war heiß und er hielt sie auf ein Rohr, es zu kürzen. Funken stieben und das Eisen glühte.  Weiterlesen