Salomos Hohelied

Sehr schön zu lesen. Leicht zu lesen. Das Hohelied. Ich verlinke auf einen Podcast des ARDs. Für den Einstieg ist dieser interessant und kurzweilig. Das Hohelied ist Teil des Alten Testamentes. Viele Mystiker der vergangenen Jahrhunderte lasen es und legten es aus, versuchten das Hohelied zu deuten und zu verstehen. Die sogenannte Brautmystik entstand.  Es ist ein poetischer Text. So schön und erotisch ist die Heilige Schrift in diesem Fall. Ich füge ihn meinem Blog bei. Gelesen. Es sind acht Kapitel:








Teresa von Ávila – Heiligenbildchen

Teresa von Ávila ist bzw. war eine herausragende Persönlichkeit. Zudem eine Heilige. Ich habe Euch ein paar Heiligenbildchen zusammengestellt. Ich finde sie schön. Stehen sie doch auch in Verbindung zum Leben der Karmelitin und Mystikerin. Früher fand man die Bildchen im „Gotteslob“. Es sind ja im Grunde Ikonen, wie sie in der orthodoxen Kirche als heilig angesehen werden. Nun, Teresa von Ávila hat uns auch Bücher hinterlassen. Texte einer Heiligen. Zudem war sie umtriebig zu ihrer Lebzeit im Mittelalter. Ihre Vita ist durchweg beeindruckend. So auch die Bilder:

 

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Die Rose von Kairo – Epilog

Dieses Schauspiel entsteht aus dem Vergessen. Ich erzähle von einer Leidenschaft, die nicht die Liebe war. Sie war nur eine unreife Flamme, die zwischen ihr und mir brannte, im Sturm, im Wind und in der Kälte. Sie verbrannte nie die Spreu unserer ungleichen Wesen. Ich erzähle aus dem Vergessen. Ich vergewissere mich der Dämonen. Ich betrachte den Schmerz, entsinne mich der Qual. Die Narben der Schlachten trage ich und zeige sie ernst und nachdenklich. Ich hege keinen Zorn. Ich verziehe. Ich verurteile nicht. Ich bin immun und vergebe.

Früher hätte ich gesagt: „Wer die Obsession nicht kennt, kennt die Liebe nicht“. Jetzt sage ich: “ Glücklich wer die Liebe kennenlernt, als das was sie ist!“

Die Rose von Kairo 6.4

Ich muss von ihr therapiert werden, von ihr entwöhnt. Ich muss von ihr gesunden. Dieser Abschiedsbrief erreicht mich unvermittelt. Sie begreift nicht, dass ich mich von ihrer süßen, zähen art befreien muss. Alles ist Faszination. Nicht die Liebe. Und so geben wir auf. Es ist wonach ich mich sehnte, schon nach wenigen Tagen. Es ist wonach sie sich sehnt. Doch sie lässt sich nicht nehmen, das zu zerbrechen, das sie nicht besitzen kann. Mein blutendes Herz, das sich in mir regt. Ein letzter Stoß ist dieser Abschiedsbrief. Sie sagt Lebewohl und schreibt makellos.

Dass ich liebeskrank werde nehme ich hin. SIe spricht von Hoffnungslosigkeit, in diesem Brief, der mein Herz durchbohrt. Das ist es wohl und war es immer: Eine hoffnungslose Anziehung. Ein zum Scheitern verurteiltes Verhältnis. Ein Bann lag über uns.

Dann bin ich dankbar. Es ist vorrüber.