Es läuft nicht immer alles wie wir es uns vorstellen oder wünschen. Bei mir nicht und bei Ihnen sicherlich auch nicht. Immer wieder geht etwas schief. Immer wieder geht ein Plan oder ein Vorhaben nicht auf. Das heißt , dass wir immer wieder scheitern. Selbst das birgt Chancen. Doch wir erreichen unsere Ziele nicht. Uns ist Erfolg verwehrt.

Dabei ist es wichtig, dass wir weiterhin versuchen mit den Aufgaben, die uns das Leben stellt, klarzukommen. Wir dürfen die Zuversicht auch dann nicht verlieren wenn alles ausweglos erscheint. Dann gilt es die Hoffnung nicht aufzugeben. Wir sollten an ihr festhalten, auch wenn es zwecklos erscheint. Auch wenn es scheinbar sinnlos ist, sollten wir weiterhin an ein Gelingen glauben.

Meine Mutter sagte: „Nach jeder Nacht kommt ein Tag“. Oder: „Am Ende des Tunnels ist das Licht“. Udo Jürgens besang dies mit: „Immer wieder geht die Sonne auf“. Dies alles will uns Vertrauen geben, dass, wenn man nichts sieht, wenn man im Dunklen steht und kein Licht den Weg weist, es doch Hoffnung gibt. Dies ist ein Stück Weisheit. Lebenserfahrung. Geben Sie nie auf. Geben Sie die Hoffnung nicht auf. Alles kann sich zum Guten wenden.

Es ähnelt dem Glauben, der ja auch Hoffnung ist. Ich glaube an Gott auch wenn ich ihn nicht sehen kann. Ich hoffe auf seine Herrlichkeit, ob es mir gut geht oder nicht. Zudem ist Gott in der Schöpfung, der Natur zu erahnen. Hoffnung für alle. Denn alles ist so perfekt geschaffen. Wie im Frühling jetzt die bunte Explosion, das Feuerwerk der Blüten. Meine Hoffnung auf Gottes Zusagen ist groß. Ich halte daran fest, auch wenn es zuweilen unsinnig oder zwecklos erscheint. Ich glaube, dass Jesus der Weg, die Wahrheit und das Leben ist. Ich hoffe weiterhin. Ich glaube und ich hoffe. Dabei falle ich nie tiefer als in die Hand Gottes.

Deshalb bewahre ich Zuversicht. Auch Zuversicht ist nicht immer einfach. Doch Hoffnung ist schlussendlich das Entscheidende. Zuerst verliere ich die Zuversicht. Dann halte ich an der Hoffnung fest.
Irgendwann sitze ich vielleicht am Meer, betrachte die Wellen brechen und rauschen. Ich atme die salzige Luft ein und sehe auf die vergangenen Jahre zurück. Mein Leben zieht an mir vorbei. Ich sehe, dass ich Fehler gemacht habe. Ich sehe zurück auf ein Leben, das mir Schwierigkeiten bereitet hat. Doch ich bin zuversichtlich. Ich sehe, dass dies wichtig ist. Wendungen sind möglich.

Ich liege mit einer Decke zugedeckt auf dem Sofa. Fast schlafe ich und es ist mir angenehm warm. Auch wenn wir nicht mehr daran glauben, kann das Licht die Dunkelheit erhellen. Also halten wir fest. Also denken wir positiv. Also wissen wir um die Möglichkeiten. Geben wir nicht auf. Haben wir auch in schwierigen Zeiten Zuversicht und Hoffnung.

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